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Ich heiße Aruna Warry, komme aus Indien und möchte ein Zeugnis über meine Mutter geben.

Mein Vater ist Pastor und hatte bereits vor meiner Geburt angefangen, eine neue Pfingstgemeinde aufzubauen. Als ich klein war, erlitt meine Mutter einen unerwarteten Tod, welcher von den Ärzten bestätigt wurde. Dadurch war nun mein Vater mit der Sorge für meine 3 Schwestern, meinen Bruder und mich auf sich alleine gestellt. Mein Vater lebte sein Leben, um Gott zu dienen und fühlte sich nun, da er alleine für uns sorgen mußte, nicht mehr in der Lage dazu, sein Leben dem Predigamt zu widmen.

Mein Vater verließ das Zimmer, wo die Familie und Freunde den Tod seiner Frau beklagten, und fing in einem Nebenraum an zu beten. Er flehte Gott an, ihm seine Frau für mindestens 20 weitere Jahre zurückzugeben, bis seine Kinder erwachsen sein würden und er diese Zeit dazu nützen könne, Gott zu dienen.

…und befahl in Jesu Namen, daß sie wieder lebendig werde!Daraufhin ging er zurück zu meiner Mutter und befahl in Jesu Namen, daß sie wieder lebendig werde! Meine Mutter begann sofort zu atmen, öffnete ihre Augen und setzte sich auf.

Die Leute fragten sie: „Was geschah mit dir in den paar Stunden als du tot warst?” Sie erzählte ihnen, daß zwei Leute gekommen seien und sie mitgenommen hätten. Als sie gingen, sagte eine Stimme: „Bringt sie zurück”. Die zwei Leute, die sie mitgenommen hatten, fragten, „Warum? Du hast uns gesagt, wir sollen sie hinaufbringen.” Die Stimme sagte: „Mein Sohn hat gebetet, daß er sie für 20 weitere Jahre zurückbekomme, damit er mir dienen könne”.

Zwanzig Jahre vergingen, und eines Tages verspürte meine Mutter einen Schmerz in ihrem Unterleib, der sich über die nächsten Tage verschlimmerte. Sie hatte im Krankenhaus eine Ultraschalluntersuchung und wurde mit polyzystischer Nierendegeneration diagnostiziert. Der Arzt erklärte mir dann, daß meine Mutter an einer Nierenunterfunktion leide. Trotz einer besonderen Diät werde sie dennoch Nierenversagen entwickeln. Wenn sich ihr Zustand verschlimmere, werde sie Dialyse benötigen, um am Leben zu bleiben. Dialyse sei kein Heilmittel und würde ihr Leben nur um einige Jahre verlängern. Letztendlich würde eine Nierentransplantation für sie lebensnotwendig sein. Diese Transplantation könne sie jedoch leider nicht bekommen.

Nach zwei Jahren – sie hatte damals schon ein Jahr lang Dialyse bekommen – wurde sie plötzlich sehr krank, und wir brachten sie ins Krankenhaus. Die Untersuchung ergab, daß sie Flüssigkeit in ihren Lungen hatte, und dadurch Schwierigkeiten hatte, zu atmen. Es wurde so schlimm, daß Flüssigkeit aus ihrer Nase herauskam, sie zu atmen aufhörte und das Bewußtsein verlor. Ihre Herzfrequenz fiel auf unter 10 Schläge pro Minute, und mußte durch Adrenalinspritzen aufrecht erhalten werden. Die Ärzte mußten sie an ein Beatmungsgerät anschließen, da sie selbst nicht mehr atmen konnte, und innerlich zu bluten begann. Die Ärzte sagten, sie werde nicht am Leben bleiben und könne jeden Moment sterben.

Meine ganze Familie betete für meine Mutter. Mein Vater flehte den Herrn an, seine Frau zu heilen, da er es nicht ertragen konnte, seine Kinder weinen zu sehen. Gott sprach zu ihm und erinnerte ihn daran, dass er Ihn bereits um zwanzig Jahre gebeten hatte, und daß meine Mutter bereits zweiundzwanzig Jahre gelebt hatte. Mein Vater sagte zu Gott, „Gib ihr eine zweite Chance zum Leben!” Mein Vater brachte uns dann zu unserer Mutter, legte seine Hände auf ihren Kopf und befahl ihr im Namen Jesu, zum Leben zurückzukommen. Sie öffnete ihre Augen und wir baten den Arzt, den Schlauch von dem Beatmungsgerät zu entfernen, da sie nun selbst atmen könne! Nachdem der Arzt sie untersucht hatte und sah, daß ihr Herzschlag normal war und die inneren Blutungen aufgehört hatten, nahm er den Schlauch heraus. Dann setzte sie sich auf und bat um Essen. Am nächsten Tag wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen.

Sie lebte dann noch ein Jahr, bis zu dem Tag, an dem sie meinen jüngeren Schwestern beim Frühstück sagte, daß sie nicht glaube, daß sie noch lange am Leben sein werde! Sie fühlten ihren Puls und maßen ihren Blutdruck (sie waren qualifizierte Krankenschwestern), aber sie konnten weder einen Puls finden noch einen Blutdruck messen. Sie sagten ihr, daß sie ins Krankenhaus müsse. Meine Mutter ging, trotz ihres fehlenden Pulses und Blutdruckes, zum Auto. Sie sagte meinen Schwestern jedoch immer wieder, daß es sinnlos sei, sie ins Krankenhaus zu bringen, da sie nicht mehr leben würde. Während sie zum Krankenhaus fuhren, schloß sie ihre Augen und starb.

Preis dem Herrn für die Wunder, die Er in meiner Familie vollbrachte…

In der Liebe Jesu Christi

Aruna

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