Totes Baby wieder zum Leben gebracht

Hallo, ich heiße Annette, und ich lebe in Schottland.

Das Zeugnis, das ich mit Euch teilen möchte, passierte vor ein paar Jahren in Wien in Österreich – um genauer zu sein, vor mehr als zehn Jahren – aber erst jetzt kann ich das ganze Ausmaß dieser Ereignisse erkennen.

Ich habe eine sehr gute Freundin mit dem Namen Gela. Seit der Hochschule sind wir beste Freundinnen. Über die Jahre drifteten unsere Wege jedoch auseinander. Ich zog mit meiner Familie nach Deutschland und später wurde ich ein Christ. Dennoch haben wir nie ganz den Kontakt verloren. Als mein Ehemann und ich als Missionare zurück nach Wien gezogen waren, haben Gela und ich uns über das Wiedersehen gefreut.

Da wir sehr enge Freundinnen waren, war ich mit ihr im Krankenhaus, als ihr jüngstes Kind geboren wurde. Jede Geburt ist unterschiedlich und ich konnte sehen, dass ihre nicht einfach war.

Ich schaute auf und sah, wie das kleine Baby leblos in den Armen der Schwester hing,…

Mit meiner ganzen Aufmerksamkeit versuchte ich, sie zu stärken und ihr zu helfen. Die Krankenschwestern waren über den Fortschritt ihrer Geburt nicht besorgt und so waren wir insgesamt guter Dinge. Als ihr kleiner Junge schließlich geboren war, war er sehr ruhig. Ich bemerkte dieses nicht sofort, weil ich noch immer auf Gela fokussiert war, die sehr erschöpft war.

Die Krankenschwestern kümmerten sich um das Baby und plötzlich wurde es sehr hektisch. Ich hörte, wie sie nach einem Erste-Hilfe-Tisch fragten, weil etwas nicht stimmte. Ich schaute auf und sah, wie das kleine Baby leblos in den Armen der Schwester hing, welche mit ihm aus dem Raum eilte, um es zum Reanimationstisch für Neugeborene zu bringen (wie er bezeichnet wurde). Als sie an mir vorbei lief, um den Raum zu verlassen, schaffte ich es, das Baby zu berühren und ich betete zu Gott, dass Er das Leben zurück in diesen Körper bringt. Noch bevor sie diesen Tisch erreichen konnte, fing der kleine Simon an zu schreien! In der Zwischenzeit hatte auch Gela bemerkt, dass hier etwas vor sich ging, aber ich konnte ihr versichern, dass alles in Ordnung ist. Preis dem Herrn!

Gela hatte nie wirklich realisiert, dass der kleine Simon für einen kurzen Moment nach der Geburt gestorben war. Ich wollte sie nicht unnötig aufregen oder verwirren, und ich wusste noch nicht einmal wie ich anfangen sollte, ihr von diesen Momenten zu erzählen, darum sagte ich ihr nie was passiert war. Viele Jahre vergingen, und ich hatte ihr noch immer nicht berichtet, wie Gott ihren Jungen gerettet hatte, aber Gott findet Seinen weg, um die Wahrheit bekannt zu machen.

Ein paar Jahre später, nachdem meine Familie und ich gerade nach Schottland gezogen waren, erzählte mir Gela, dass Simon (jetzt 8 Jahre alt) es sehr liebte, die Bibel zu lesen und zusammen mit seinem Freund ein Jünger Jesu werden wollte. Kurz nach diesem Gespräch hatten wir die Gelegenheit, sie zu besuchen. Endlich war ich in der Lage ihr zu erzählen was passiert war, als Simon geboren wurde und keiner von uns hatte Zweifel, dass er sich wegen dieses Ereignisses zu Beginn seines Lebens so zu Gott hingezogen fühlte.

Preis dem Herrn.