Übernatürlicher Schutz während eines Autounfalls

Hi. Ich bin Lars, und seit 2008 lebe ich zusammen mit meiner Familie in Coffs Harbour, Australien. Es dauerte nicht lange, bis ich mich in dieses Land und in die Menschen hier verliebt hatte, und so stellten wir fest, dass Camping zum australischen Lebensstil gehört. Nachdem wir ein paar Jahre dafür angespart hatten, kauften wir uns einen Wohnwagen, den Freunde von uns in der Stadt selbst gebaut hatten. Wir selbst hatten viel an der Inneneinrichtung dieses Wohnwagens gearbeitet. Auf unserer zweiten Campingreise wollten wir zusammen mit Freunden für ein Wochenende nach Glenn Innes im australischen Inland fahren. Wie gewöhnlich hatten wir die Fahrt in die Hände des Herrn gelegt. Bevor wir abfuhren, baten wir Gott um seinen Schutz und seinen Segen. Nach eineinhalb Stunden Fahrt, während wir auf dem Highway Richtung Glenn Innes unterwegs waren, begann der Wohnwagen plötzlich zu schwanken. Es war das erste Mal, dass ich dieses erlebt hatte, und egal was ich tat, ich bekam den Wagen nicht wieder unter Kontrolle. Schließlich trat ich auf die Bremse, mit dem Ergebnis, dass der Wohnwagen gegen das Auto ausbrach. Beide, das Auto und der Wohnwagen, kippten um, und drehten sich als eine Einheit um 180 Grad, so dass wir in die Richtung schauten, aus der wir kamen. Nachdem das Auto schließlich zum Liegen kam, fragte ich Mandy, die Kinder, und auch unseren Freund Chris, der mein Beifahrer war, ob es ihnen gut geht. Preis dem Herrn, obwohl wir auf der Seite lagen, war niemand verletzt, und unser eine Woche altes Baby Sam war noch nicht einmal aufgewacht.Wie sich später herausstellte, verspürten wir alle einen unbeschreiblichen Frieden, der sich nicht mit Logik erklären ließ. Ich versuchte schließlich die Tür zu öffnen, was nicht so einfach war, als jemand plötzlich die Tür für mich öffnete, und uns alle aus dem Auto holte.

Eine Anwohnerin kam sofort zu uns, nachdem sie den Lärm gehört hatte, weil sie dachte, dass ein Flugzeug abgestürzt wäre. Als sie und auch einige Andere den Unfallort erblickten, dachten sie zunächst, dass Alle im Auto vermutlich tot wären. Aber zur Überraschung von Allen kamen wir alle aus dem Auto heraus. Und niemand hatte auch nur einen Kratzer.

Die Leute begrüßten uns mit „Gott sei Dank seid ihr gesund“ und „Gott sei Dank geht es euch gut“. So begannen wir christliche Flugblätter zu verteilen, und den Leuten Zeugnis darüber zu geben, dass wir Christen sind, und dass wir glauben, dass Gott uns beschützt und für uns sorgt.

Etwa 5-10 Minuten später hatte ein LKW-Fahrer, der kurz nach dem Unfall bei uns anhielt, das Auto und den Wohnwagen wieder zurück auf die Räder gestellt. Wir konnten den Rettungswagen wegschicken, weil niemand von uns verletzt war, und dann mussten wir nur noch auf den Abschleppwagen und auf die Polizei warten.

Ich glaube daran, dass es einen Grund dafür gab, warum dieser Unfall passierte. Zu dieser Zeit begannen viele unserer Freunde darüber nachzudenken mit Wohnwagen zu campen. Und um ehrlich zu sein, sie hatten davon genau so wenig Ahnung wie ich. Ich lernte später einen Ingenieur kennen, der auch regelmäßig für Wohnwagen-Zeitschriften schreibt der bestätigte, dass unser Wohnwagen vermutlich nicht korrekt gebaut war. Die Verteilung des Gewichts schien nicht zu stimmen, und die Art und Weise, wie ich den Wohnwagen packte, machte die schlechte Verteilung noch schlimmer. Weder hatte ich Querstabilisatoren benutzt, die den Wagen am Schwanken hindern sollten, noch wusste ich über die Bedeutung von Stoßdämpfern bescheid, und dass ein Wohnwagen nicht schneller als 80-90 Km/h fahren sollte.

Wir sind dankbar zu wissen, dass Gott sich um seine Kinder kümmert, und gemäß der Bibel dient alles denen zum Besten, die Gott lieben, und die nach seinem Vorsatz berufen sind. Der Wohnwagen war gut versichert und konnte finanziell erstattet werden. Dieses machte es uns möglich, mit Hilfe des Geldes der Versicherung einen schöneren, und vor allem sicheren Wohnwagen zu kaufen, mit dem wir seitdem unsere Campingreisen genießen konnten.

Das Auto hatte bereits vor dem Unfall einige Schrammen am Frontschutzbügel und auch an der Beifahrerseite, welche mich schon immer gestört hatten. Aber bisher war ich nie bereit gewesen, viele Hundert Dollar für eine neue Lackierung auszugeben. Jetzt, nachdem das Auto genau am Frontschutzbügel und auf der Beifahrerseite beschädigt wurde, hatte die Versicherung den Austausch genau dieser beiden Teile bezahlt, so dass das Auto nach der Reparatur viel besser als vor dem Unfall aussah.

Aber vor allem möchte ich Gott dafür danken und die Ehre geben, dass Er uns beschützt hat. Ich glaube dass einige Engel mit beiden Händen unseren Aufprall während des Unfalls „abgefedert“ hatten. Das kann man nicht für selbstverständlich nehmen, und unsere ganze Familie ist sehr dankbar für Gottes Schutz. Wir hoffen, dass dieses Zeugnis dich aufbaut und ermutigt, deinen Schöpfer ein bisschen besser kennenzulernen, wenn du Ihn noch nicht kennst.